Projektentwicklung für erneuerbare Energien – die wichtigsten Phasen im Überblick
Die Projektentwicklung für erneuerbare Energien ist das organisatorische und strategische Rückgrat für Wind‑, Solar‑ und andere EE‑Projekte. Über mehrere Jahre hinweg werden zahlreiche komplexe Aufgaben geplant, koordiniert, dokumentiert und transparent gesteuert.
Der Prozess reicht von der ersten Projektidee über Planung und Genehmigung bis zur Umsetzung und dem langfristigen Anlagenbetrieb. Ziel ist es, Projekte zu realisieren, die technisch und wirtschaftlich tragfähig sind und zugleich ökologische sowie regulatorische Anforderungen zuverlässig erfüllen.
Phasen in der Projektentwicklung erneuerbarer Energien
Die konkrete Projektentwicklung beginnt in der Praxis mit einer detaillierten Machbarkeitsstudie, die verschiedene Aspekte wie Standortanalyse, technologische Optionen und wirtschaftliche Rentabilität untersucht. Eine gründliche Planung und sorgfältige Berücksichtigung aller relevanten Faktoren ist unerlässlich, um mögliche Risiken zu minimieren und den Erfolg des Projekts sicherzustellen. Darüber hinaus spielen technologische Innovationen und gesetzliche Rahmenbedingungen eine wichtige Rolle bei der Gestaltung und Durchführung dieser Projekte.
In der Praxis hat sich dabei für uns eine Gliederung in fünf aufeinander abgestimmte Phasen bewährt. Über mehrere Jahre hinweg müssen zahlreiche technische, rechtliche und wirtschaftliche Aufgaben koordiniert, sauber dokumentiert und jederzeit nachvollziehbar gesteuert werden – eine Grundvoraussetzung für genehmigungsfähige und wirtschaftlich erfolgreiche Projekte.
Phase 1: Flächensicherung – die Basis jeder Projektentwicklung
Am Anfang jeder Projektentwicklung für erneuerbare Energien steht die Flächensicherung. Geeignete Standorte werden identifiziert, bewertet und rechtlich abgesichert. Dazu zählen Standortanalysen (z. B. Wind- oder Solarpotenzial, Netzanbindung), Gespräche mit Eigentümer:innen sowie der Abschluss von Nutzungs‑ und Pachtverträgen.
Eine frühzeitige und saubere Flächensicherung reduziert Projektrisiken erheblich und schafft Planungssicherheit für alle weiteren Schritte.
Phase 2: Planung – vom Konzept zur Umsetzungsreife
In der Planungsphase wird das Projekt konkret ausgearbeitet. Technische Konzepte, Anlagenlayouts und Erschließung werden entwickelt, Wirtschaftlichkeitsrechnungen erstellt und Umwelt‑ sowie Fachgutachten beauftragt.
Ziel dieser Phase der Projektentwicklung für erneuerbare Energien ist es, ein belastbares Gesamtprojekt zu schaffen, das technisch realisierbar, wirtschaftlich tragfähig und regulatorisch vorbereitet ist.
Phase 3: Genehmigung (BImSchG) – der entscheidende Meilenstein
Die Genehmigungsphase, insbesondere nach dem Bundes‑Immissionsschutzgesetz (BImSchG), ist einer der kritischsten Abschnitte der Projektentwicklung für erneuerbare Energien. Umfangreiche Unterlagen, Gutachten und Abstimmungen mit Behörden bestimmen diese Phase.
Struktur, Vollständigkeit und Transparenz sind hier entscheidend, um Verzögerungen zu vermeiden und Genehmigungsrisiken zu senken.
Phase 4: Bau – Koordination, Umsetzung und Qualitätssicherung
Mit erteilter Genehmigung beginnt die Bauphase. Sie ist geprägt von der Koordination zahlreicher Gewerke, der Abstimmung mit Netzbetreibern und Dienstleistern sowie einer lückenlosen Dokumentation von Fortschritt, Kosten und Qualität.
Gerade in dieser Phase zeigt sich, wie wichtig eine saubere Dokumentation und klare Aufgabenverteilung sind, um Termine, Budgets und Qualität im Blick zu behalten.
Phase 5: Betrieb – langfristig erfolgreich inklusive Pachtenabwicklung
Nach der Inbetriebnahme beginnt der Betrieb der Anlage. Neben technischer Überwachung, Wartung und Performance‑Kontrolle gehört hier auch die Pachtenabwicklung dazu: Zahlungen, Vertragslaufzeiten und Anpassungen müssen über viele Jahre zuverlässig verwaltet werden.
Ein professionell organisierter Betrieb ist dabei ein wesentlicher Bestandteil nachhaltiger Projektentwicklung für erneuerbare Energien.
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Fazit: Klare Phasen schaffen Orientierung und Effizienz
Auch wenn Projekte in den Erneuerbaren unterschiedlich strukturiert sein können, zeigen sich diese fünf Phasen immer wieder als tragfähiges Grundgerüst der Projektentwicklung für erneuerbare Energien. Sie helfen Projektentwickler:innen, Komplexität zu reduzieren, Verantwortlichkeiten zu klären und Projekte sicher durch alle Lebenszyklen zu führen.
Digitale Lösungen treiben die Projektentwicklung für erneuerbare Energien entscheidend voran, indem sie die wachsende Komplexität strukturieren, Prozesse vernetzen und Transparenz schaffen. Statt Informationen isoliert in Einzellösungen oder Excel-Listen zu verstreuen, bündeln sie projektrelevante Daten phasenübergreifend und machen sie jederzeit nutzbar.
Genau hier setzt skejlo an: Von der Flächenakquise über Planung und Genehmigung bis hin zu Bau und Betrieb bildet die Software for renewables alle Projektphasen in einer zentralen Plattform ab. Verträge, Fristen, Aufgaben, Dokumente und Stakeholder sind strukturiert miteinander verknüpft und jederzeit nachvollziehbar.
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