Ganz nah an der operativen Realität! – Jan Oldigs verkauft Erneuerbaren Überblick
Jan Oldigs ist Head of Sales Business Applications bei skejlo und seit vielen Jahren eng an der operativen Realität der Erneuerbaren Energien Branche dran. Als Account Manager spricht er täglich mit Menschen in der Projektentwicklung und Geschäftsführung über Genehmigungen, Ressourcendruck und wachsende Projektpipelines. Im Interview erklärt uns der Account Manager, warum fehlende Transparenz zur größten Wachstumsbremse wird und wie skejlo Unternehmen wieder handlungsfähig macht.
Jan, was ist deine Rolle bei skejlo – und an welchem Punkt kommst du mit Kund:innen ins Gespräch?
Jan Oldigs: Ich bin Account Manager für die Erneuerbaren Energien und das mit voller Überzeugung. Ich begleite Unternehmen vom ersten Kennenlernen bis in die langfristige Zusammenarbeit hinein. Dabei geht es um unser gesamtes Portfolio, vor allem aber um skejlo als Software für Erneuerbare. Zusätzlich habe ich die fachliche Rolle als Head of Sales Business Applications bei der ACP Mitteldeutschland übernommen. Hier bringe ich meine Erfahrung ein, um unsere Vertriebsprozesse weiterzuentwickeln. Mir war wichtig, den direkten Kundendialog nicht aufzugeben. Das ist meine berufliche DNA! Die Vertriebsleitung liegt weiterhin bei Sten Jacobson als Geschäftsführer. Meine Rolle ist eine rein fachliche Führungsaufgabe.
Warum hast du dich persönlich für die Erneuerbaren Energien entschieden?
Jan Oldigs: Weil die Energiewende Sinn stiftet. Gerade im Stromsektor zeigen Windenergie und Photovoltaik sehr deutlich, dass wir fossile Energieträger schrittweise ablösen können. Das bringt Unabhängigkeit, regionale Wertschöpfung und resilientere Systeme. Was mich zusätzlich begeistert, ist die Innovationskraft der Branche. Viele unserer Kunden sind mittelständisch geprägt und arbeiten gleichzeitig an komplexen Themen wie Sektorenkopplung. Von Bürgerenergiegenossenschaft bis zum Marktführer ist alles dabei. Diese Vielfalt motiviert mich enorm.
Mit welchen Herausforderungen kommen Interessenten im Erstgespräch am häufigsten auf dich zu?
Jan Oldigs: Viele stehen vor einem Wendepunkt. Die Projektentwicklung ist extrem komplex, die Laufzeiten sind lang und die Projektzahlen stark gestiegen. In vielen LinkedIn-Posts haben Projektierer:innen Schubkarren voller Aktenordner fotografiert für nur einen einzigen Antrag. Irre! Gleichzeitig basieren viele Arbeitsweisen noch auf Tabellen, E-Mails und einzelnen Spezialtools. Dazu kommt, dass gute Fachkräfte für die Projektarbeit nicht einfach vom Markt verfügbar sind. Irgendwann merken Unternehmen: Mit Engagement allein kommen wir nicht mehr weiter. Wir brauchen Struktur, Übersicht und digitale Unterstützung!
Welche Probleme nennen Geschäftsführer:innen und Projektleiter:innen immer zuerst?
Jan Oldigs: Fehlende Transparenz. Die zentrale Frage lautet fast immer: Wo stehen unsere Projekte wirklich und wo sollten wir jetzt Ressourcen einsetzen? In jedem Unternehmen gibt es Spezialist:innen für Finanzierung, Flächenakquise, Planung, Bau oder Betriebsführung. Informationen liegen verteilt vor, Entscheidungen basieren auf Teilwissen und Abstimmungen kosten viel Zeit. Viele suchen deshalb einen zentralen Ort, an dem alle projektrelevanten Daten zusammenlaufen. Ich spreche gern vom 360-Grad-Blick. Ein Ort, an dem man aus jeder Rolle heraus einsteigen kann und sofort versteht, wo ein Projekt steht. Genau das ist skejlo.
Was läuft in vielen Unternehmen unnötig kompliziert, bevor sie mit skejlo arbeiten?
Jan Oldigs: Dazu möchte ich sagen, dass ich so gut wie immer unglaublich engagierte Menschen auf Kundenseite erlebe. Die bestehenden Lösungen sind oft einfach historisch gewachsen.
Typisch sind jedoch Insellösungen:
- getrennte Kontaktlisten
- eigene Tools für Projektsteuerung
- separate Systeme für Flächen, Anlagen und Betriebsführung
Diese Inseln erhöhen die Komplexität enorm. skejlo führt Informationen zusammen oder bindet bestehende Systeme gezielt an. Das reduziert Aufwand und schafft Übersicht.
skejlo begleitet den gesamten Lebenszyklus eines Energieprojekts. Von der ersten Flächenidee über Planung und Bau bis hin zu Betrieb, Weiterentwicklung oder Repowering. Den Rest zeige ich lieber live in einer Demo!
Gibt es typische Aha-Momente in deinen skejlo-Demos?
Jan Oldigs: Ja, fast immer. Da reichen meistens 45 Minuten für eine Geschmacksprobe. So nenne ich die Live-Demo, die fast immer am Anfang eines Dialogs steht. Plötzlich wird klar, wie viel Klarheit entsteht, wenn Informationen verbunden sind.
Unterscheiden sich die Anforderungen kleinerer Projektentwickler von denen großer Organisationen?
Jan Oldigs: Inhaltlich kaum. Der Unterschied liegt im Einführungsaufwand. Kleine Teams brauchen Lösungen, die schnell starten und das Tagesgeschäft nicht blockieren. Deshalb gibt es skejlo auch als deutsche Cloud-Variante mit vielen fertigen Prozessen. Der Einstieg gelingt strukturiert und ohne Großprojekt. skejlo wächst dann einfach mit. Diese Lösung kann sogar kostenlos 30 Tage getestet werden und wir haben mit dem sogenannten Kompass-Workshop ein Format, wo wir schon vor dem Projekt ganz strukturiert wichtige Fragen zu Migration und Schnittstellen klären. Kurz: Wir können von groß (> 500 User) bis klein (ab 2 User).
Welche Fragen stellen potenzielle Kundinnen und Kunden fast immer – und welche zu selten?
Jan Oldigs: Fast alle fragen nach Preis und Einführungsaufwand. Das ist absolut legitim und damit gehen wir sehr transparent um. Zu selten wird diese Frage gestellt: Wer im Unternehmen könnte zusätzlich von skejlo profitieren? Die größten Mehrwerte entstehen dort, wo früh bereichsübergreifend gedacht und gearbeitet wird.
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